Gemeinschaftsprojekt DisTrA: Disruptive Trends im Automobilbau – 2. Treffen

Gemeinschaftsprojekt DisTrA: Disruptive Trends im Automobilbau – 2. Treffen

Das Projekt adressiert zwei Umbrüche im Karosseriebau: die Unboxed-Strategie als neuer Fertigungsansatz und die Circular Economy als kommende, branchenübergreifende regulatorische Leitplanke. Der Unboxed-Prozess verspricht für OEMs messbare Vorteile – bis zu 40% weniger Fabrikfläche, bis zu 30% geringere Fabrikkosten und bis zu 50% niedrigere Produktionskosten – und ermöglicht zugleich eine einfachere Automatisierung. Gleichzeitig erzwingt der Ansatz tiefgreifende Änderungen in etablierten Prozess- und Lieferketten und stellt Zulieferer vor neue Anforderungen, etwa im Toleranzmanagement, beim Oberflächenschutz und bei Fertigungsverfahren. Parallel steigt der Druck durch EU-Vorgaben zur Circular Economy mit Fokus auf Re-Use, Rezyklierbarkeit, Rückgewinnung und Rezyklatanteile – und das ausdrücklich auch im Karosseriebau.

Das Gemeinschaftsprojekt schafft Transparenz über beide Trends, leitet konkrete Herausforderungen für Tier2-, Tier3- und weitere Lieferstufen ab und zeigt praxisnahe Handlungsfelder auf. DisTrA bereitet beide Themen kompakt auf, leitet konkrete Herausforderungen für Tier2/Tier3 und weitere Lieferstufen ab und zeigt Handlungsoptionen, die sofort in Entwicklung und Produktion nutzbar sind. Der besondere Nutzen für teilnehmende Unternehmen: Sie erhalten Klarheit über kommende Anforderungen, können Risiken in der Umstellung reduzieren und gemeinsam Lösungsansätze an der Schnittstelle von Unboxed und CE entwickeln. So entsteht ein Vorsprung in Angebot, Prozessfähigkeit und Positionierung gegenüber OEM-Anforderungen der nächsten Fahrzeug-Generation.

Projektbeginn: 1. Quartal 2026

Projektlaufzeit: 8 Monate

Projektkosten: Die Projektkosten werden durch eine Fördermaßnahme getragen. Es entstehen keine zusätzlichen Projektbeiträge für teilnehmende Unternehmen.

Anmeldung: per E-Mail an graef@gws-mk.de