Hochschule Hamm-Lippstadt entwickelt Marketingkonzept

Marketingkonzept für Spiekermann

Von der Tischlerei zur Industrietischlerei — die­sen Sprung in eine neue Dimension der indus­tri­el­len Möbelteilefertigung für die Küchenindustrie hat Familie Spiekermann aus Brilon nun auch im Bereich des Marketings unter­nom­men und sich mit viel Liebe zum Detail ein neu­es Corporate Design zuge­legt. Gemeinsam mit einem Experten-Team der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL), bestehend aus dem Projektleiter, Prof. Dr. Thomas Heiland, sowie zwei Studentinnen des Studiengangs „Technisches Management und Marketing“, ent­stand ein voll­stän­dig neu­es Logo, das zukünf­tig nicht nur die Außenfassade des Briloner Traditionsunternehmens ziert, son­dern von der Visitenkarte, über den Briefkopf bis hin zur Website (www.industrietischlerei-spiekermann.de) die neue Marke für Kunden und Mitarbeiter sicht­bar machen wird. Vermittelt wur­de die Kooperation durch Technologiescout Andreas Becker vom Transferverbund Südwestfalen.

„Ausgangspunkt für die Entwicklung der neu­en Marke ist das seit Jahren anhal­ten­de Wachstum unse­res Unternehmens und die Investitionen in indus­tri­el­le Spezialmaschinen für die Auftragsfertigung unse­rer Küchenelemente“, erläu­tert Frank Spiekermann, Geschäftsführender Gesellschafter. Dabei kam der Geschäftsführung die Idee zur Entwicklung einer eige­nen Website mit einer Übersicht über die Historie des Unternehmens, aber beson­ders auch über den indus­tri­ell orga­ni­sier­ten Zuschnitt der Spanplatten, der immer noch einen hohen Einsatz an Handarbeit erfor­dert aber gleich­zei­tig durch com­pu­ter­ge­steu­er­te Spezialmaschinen unter­stützt wird, um täg­lich meh­re­re Tonnen Spanplatten zu ver­ar­bei­ten.

Über Technologiescout Andreas Becker konn­te der Kontakt zu Prof. Dr. Thomas Heiland, Experte für Betriebswirtschaft und Technisches Marketing an der HSHL, her­ge­stellt wer­den, der sofort von dem Projekt begeis­tert war: „Die Sichtbarkeit von Unternehmen, die ihren Produktionsschwerpunkt im B‑2-B Segment (Business-to-Business) haben und damit als spe­zia­li­sier­ter Zulieferer für die Industrie auf dem Markt iden­ti­fi­ziert wer­den müs­sen, ist im Zeitalter der Digitalisierung beson­ders wich­tig. Daher war für uns klar, dass die Industrietischlerei Spiekermann eine moder­ne Marke und eine Internet-Präsenz braucht, um neue Kunden zu gewin­nen und über die Grenzen des Hochsauerlandes bekann­ter zu wer­den.“

Das Ergebnis kann sich sehen las­sen: Die neu ent­wi­ckel­te Internetseite bie­tet alles, was zum tech­ni­schen Standard gehört. Neben moder­nen Bildansichten der Produktion, indi­vi­du­el­len Fotos von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (und dem Familienhund), kann über eine Grafik der Produktionsablauf nach­ver­folgt wer­den und führt den Besucher vom Vorratslager bis zum Versand.

„Besonderen Fokus haben wir auf die Verwendung pro­fes­sio­nel­len Bildmaterials gelegt — ohne das geht es heu­te nicht mehr“, so Marketing-Experte Prof. Heiland. Das Fotoshooting hat allen Beteiligten sehr gro­ßen Spaß gemacht — und dass die Erstellung des Konzeptes sogar noch durch den „Innovationsgutschein“ des Landes NRW geför­dert wer­den konn­te, freut Frank Spiekermann: „Gut, dass klei­nen und mitt­le­ren Unternehmen in sol­chen Dingen gehol­fen wer­den kann. Wir sind sehr auf unse­re Produktion, die Qualität und die Abläufe fokus­siert, die Entwicklung einer Marke gehört nicht zu unse­ren Kernkompetenzen“, fasst der Inhaber und Tischlermeister die kon­struk­ti­ve Zusammenarbeit zusam­men.

Und auch für die HSHL war das Projekt eine span­nen­de Aufgabe, wie Prof. Heiland betont: „Wir sehen eine wich­ti­ge Aufgabe dar­in, die hei­mi­schen Unternehmen mit unse­rer Kompetenz zu unter­stüt­zen. Dabei waren an die­sem Projekt die Studentin Morgana Mellies aus dem 6. Semester sowie die Bachelor-Absolventin Christina-Maria Wessing betei­ligt. Andererseits hel­fen die­se Projekte mit der Wirtschaft den Studierenden, das theo­re­ti­sche Wissen mit den rea­len Prozessen in den Unterneh-men zu ver­bin­den und Praxiserfahrung zu sam­meln.“

Technologiescout Becker: „Zu wis­sen, dass wir dem Unternehmen dabei hel­fen konn­ten, sei­ne Marktposition und nach­hal­tig sei­nen Bekanntheitsgrad zur ver­bes-sern, bestärkt uns in unse­rer Aufgabe, beson­ders die klei­nen und mitt­le­ren Unter-neh­men mit der Hochschullandschaft zu ver­net­zen“.

Mit einer Belegschaft von ca. 50 Mitarbeitern fer­tigt das Traditionsunternehmen am Standort Brilon Küchenmöbel als Vorprodukte für die Küchenindustrie und ist auf das Zuschneiden und die Montage von Sondergrößen ab Losgröße 1 spe­zia­li­siert.

Informationen unter: www.industrietischlerei-spiekermann.de

Die Träger des Transferverbunds Südwestfalen
Gefördert von
Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH
Lindenstraße 45
58762 Altena
Tel.: 02352 9272 13
Fax: 02352 9272 20
Mail: info@gws-mk.de
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