Digitalisierungsnetzwerk nimmt Fahrt auf

​20 Dienstleister tauschen sich über IT-Sicherheit aus.  

Das erst in die­sem Jahr aus dem Transferverbund Südwestfalen her­aus gegrün­de­te Netzwerk DigiNet_SWF nimmt Fahrt auf: Das drit­te Treffen mit rund 20 Teilnehmern vor allem aus dem Märkischen Kreis, aber auch aus Siegen. Arnsberg oder Olpe, fand Ende November bei der Coding Pioneers GmbH in Iserlohn statt. Das Schwerpunktthema der Veranstaltung lau­te­te „Aktuelle Herausforderungen der IT-Sicherheit in Unternehmen“.

Mit Prof. Dr. René Ramacher, Professor für Wirtschaftsinformatik an der FH Südwestfalen, infor­mier­te ein Experte über die aus­ge­feil­ten Methoden von soge­nann­ten Cyberkriminellen. Angriffsfläche bie­te dabei beson­ders die all­täg­li­che Bürokommunikation – die IT-Sicherheit in einem Unternehmen sei des­halb ein wich­ti­ges Thema für alle Mitarbeiter, nicht nur für die IT-Abteilungen. Unter ande­rem nütz­ten Kriminelle künst­li­che Intelligenz, um den Mailverkehr zu ana­ly­sie­ren und dann über täu­schend echt ver­fass­te Mails ver­meint­lich bekann­ter Personen Trojaner ins Unternehmen ein­zu­schleu­sen. Diese sei­en extrem dyna­misch, laden Inhalte nach und agier­ten eine gan­ze Weile im Hintergrund, bevor der eigent­li­che Angriff erfol­ge.

Außerdem hat­ten bei dem Treffen vier Mitgliedsunternehmen des DigiNet,_SWF die Möglichkeit, ihre digi­ta­len Lösungen für Unternehmen vor­zu­stel­len, wobei die Vielfalt der im DigiNet enga­gier­ten Firmen deut­lich wur­de: Der Gastgeber Coding Pioneers wur­de 2015 als Startup gegrün­det. Die Digitalagentur beschäf­tigt sich vor allem mit Themen wie Webdesign oder digi­ta­len Marketingkampagnen und nutzt dafür auch Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz. Remmel Consulting aus Werdohl ist ein Dienstleister für die Digitalisierung von Zerspanungsprozessen, berät Unternehmen auf dem Weg zur Industrie 4.0 und bie­tet Schulungen in sei­ner eige­nen Akademie an. Jakobssystems aus Siegen ist bereits seit fast 20 Jahren im Geschäft und nutzt vor allem Open Source Lösungen, um digi­ta­le Prozesse in Unternehmen sicher, effi­zi­ent und auch unab­hän­gig von teu­ren Lizenzen zu gestal­ten. OKIT aus Dortmund hat sich auf Kunden im Bereich von Industrie und Versorgung spe­zia­li­siert und bie­tet bei­spiels­wei­se digi­ta­le Plattformen an, um Unternehmensprozesse und Projektteams zu ver­net­zen.

Das DigiNet_SWF ist im Rahmen des Förderprojektes NRW.Innovationspartner ent­stan­den, das Innovationen in klei­nen und mitt­le­ren Unternehmen unter­stüt­zen soll. Es wird in der Region Südwestfalen vom Transferverbund Südwestfalen, ange­sie­delt bei der Gesellschaft für Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis (GWS), betreut. Der Transferverbund stellt seit vie­len Jahren die Verbindung der hei­mi­schen Industrie zu Hochschulen in der Region her. Mit dem DigiNet möch­te der Transferverbund wei­te­re Lösungspartner für Aufgaben spe­zi­ell im Bereich der digi­ta­len Transformation in sein Netzwerk ein­bin­den, um Unternehmen noch bes­ser unter­stüt­zen zu kön­nen.

Beim nächs­ten Treffen im Februar in Hemer soll das Thema „künst­li­che Intelligenz“ im Mittelpunkt ste­hen.

 

 

Die Träger des Transferverbunds Südwestfalen
Gefördert von
Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH
Lindenstraße 45
58762 Altena
Tel.: 02352 9272 13
Fax: 02352 9272 20
Mail: info@gws-mk.de
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