Hilfen für die Wirtschaft 

Unterstützung für die Wirtschaft

Die Auswirkungen der Corona-Epidemie auf die hei­mi­sche Wirtschaft sind aktu­ell nur schwer abzu­schät­zen. Sicher ist jedoch, je län­ger die Epidemie anhält, des­to stär­ker wer­den sich die Auswirkungen bei jedem ein­zel­nen Industriebetrieb, Handwerksunternehmen, Dienstleistungsanbieter, Gesundheitsversorger, Freiberufler zei­gen.

Wichtig ist es, jedes poten­zi­ell in Frage kom­men­de Unterstützungsangebot von Bund und Ländern zu ken­nen und zu nut­zen sowie sich regel­mä­ßig auf den aktu­el­len Stand der ((Wirtschafts-)Lage zu brin­gen.

Nachfolgend fin­den Sie einen Überblick an Unterstützungsleistungen. Bei neu ver­öf­fent­lich­ten Maßnahmen infor­mie­ren wir Sie erneut zeit­nah.

Sollte wegen des Corona-Virus eine Quarantäne aus­ge­spro­chen wer­den, kann eine Entschädigung für betrof­fe­ne Beschäftigte (Personalkosten) bean­tragt wer­den. Die Quarantäne muss durch die zustän­di­ge Behörde ange­ord­net wor­den sein. Zuständig für die Region Märkischer Kreis/ Südwestfalen ist der Landschaftsverband Westfalen Lippe.
Anträge auf Entschädigung müs­sen schrift­lich inner­halb von drei Monaten nach Ende der Quarantäne bezie­hungs­wei­se Absonderung beim zustän­di­gen Landschaftsverband gestellt wer­den.
Weitere Informationen und Antragsformulare zum Download
Telefonische Auskunft unter:
0251–591-8218
0251–591-8411
0251–591-8136

 

Anspruch/ Bezug von Kurzarbeitergeld
Lieferengpässe, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus ent­ste­hen, oder behörd­li­che Betriebsschließungen mit der Folge, dass die Betriebe ihre Produktion ein­schrän­ken oder ein­stel­len müs­sen, kön­nen zu einem Anspruch auf Kurzarbeitergeld für die vom Arbeitsausfall betrof­fe­nen Beschäftigten füh­ren.
Betriebe, die Kurzarbeitergeld bean­tra­gen möch­ten, müs­sen die Kurzarbeit zuvor bei der zustän­di­gen Agentur für Arbeit anzei­gen. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergelds vor­lie­gen, prüft die zustän­di­ge Agentur für Arbeit im Einzelfall.
Kurzarbeitergeld kann für eine Dauer von bis zu zwölf Monaten bewil­ligt wer­den. Kurzarbeitergeld wird in der­sel­ben Höhe wie Arbeitslosengeld bezahlt und beträgt 67 bzw. 60 Prozent der Differenz zwi­schen dem pau­scha­lier­ten Nettoentgelt, das ohne Arbeitsausfall gezahlt wor­den wäre, und dem pau­scha­lier­tem Nettoentgelt aus dem tat­säch­lich erhal­te­nen Arbeitsentgelt.
Nähere Informationen zur Beantragung des Kurzarbeitergeldes auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit

 

Überbrückung von Liquiditätsengpässen
Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen ste­hen Unternehmen in NRW ver­schie­de­ne öffent­li­che Finanzierungs-ange­bo­te zur Verfügung.
Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen kön­nen durch die Bürgschaftsbank NRW (bis 1,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 1,5 Mio. Euro, offen auch für Großunternehmen) besi­chert wer­den. Auf den jewei­li­gen Internetseiten fin­den Sie wei­ter­füh­ren­de Informationen sowie Ansprechpartner.
Bei not­wen­di­gen Überbrückungsfinanzierungen soll­te zudem zeit­nah das Gespräch mit der Hausbank gesucht wer­den, denn die Vergabe von Bürgschaften, Haftungsfreistellungen und güns­ti­gen Krediten erfor­dert immer die Begleitung durch eine Hausbank.

 

Finanzierung von Investitionen und Innovationen
Ungeachtet der aktu­el­len Sorgen wegen der Ausbreitung des Corona-Virus steht die Wirtschaft nach wie vor vor gro­ßen struk­tu­rel­len Herausforderungen. Dies soll­te bei aller Sorge nicht aus den Augen ver­lo­ren und für die Zukunft in Angriff genom­men wer­den.
Für die Bewältigung die­ser Aufgaben, wie Digitalisierung, Mobilitätswende, Einsatz von KI, ste­hen Förderangebote des Landes zur Verfügung.
Informationen zur Unterstützung bei­spiels­wei­se von Digitalisierungsvorhaben fin­den Sie hier. Digitalisierungsinitiative Mittelstand
Auch hier berät die NRW.BANK umfas­send und indi­vi­du­ell über die Angebote, die Unternehmen in NRW zur Verfügung ste­hen.

 

Tagesaktuelle Informationen zum Thema
Da sich die Problemlage täg­lich ändern kann, emp­fiehlt es sich, sich regel­mä­ßig bspw. über die fol­gen­den Internetseiten zu infor­mie­ren:
Bundesregierung
Bundesarbeitsministerium
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
NRW-Gesundheitsministerium

Die Träger des Transferverbunds Südwestfalen
Gefördert von
Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH
Lindenstraße 45
58762 Altena
Tel.: 02352 9272 13
Fax: 02352 9272 20
Mail: info@gws-mk.de
Die Träger des Transferverbunds Südwestfalen
Gefördert von
Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung
im Märkischen Kreis mbH
Lindenstrasse 45
58762 Altena
Tel:
02352 9272 13
Fax:
02352 9272 20
Mail:
info@gws-mk.de
Impressum
Datenschutz