Transferverbund Südwestfalen wird weiter fortgeführt

Seit 2010 mehr als 350 Projekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft angestoßen

Egal ob es um die Digitalisierung, Produktentwicklung, Prozessoptimierung oder die Erstellung eines Marketingkonzepts geht – Unternehmen aus Südwestfalen können auch in Zukunft auf kompetente Ansprechpartner zurückgreifen, wenn es um die Suche nach einem technischen Lösungspartner geht. Die Technologiescouts Andreas Becker und Dr. Hans-Joachim Hagebölling vom Transferverbund Südwestfalen stehen dabei weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.

Wie jetzt beschlossen wurde, wird der Transferverbund Südwestfalen für mindestens drei weitere Jahre bis Juni 2022 fortgeführt. Darauf einigten sich die Wirtschaftsförderungen aus dem Märkischen Kreis, dem Kreis Soest und dem Hochsauerlandkreis, die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen sowie die Fachhochschule Südwestfalen und die Hochschule Hamm-Lippstadt. Seinen Ursprung nahm die Initiative im Jahr 2010 gestarteten REGIONALE-Projekt „Branchenkompetenzen Südwestfalen“, das nach Ablauf der Förderung im Jahr 2013 in den Transferverbund Südwestfalen überführt wurde.

Wie in der Vergangenheit auch werden die beiden „Technologiescouts“ Andreas Becker und Dr.-Ing. Hans-Joachim Hagebölling den Kern des Transferverbundes bilden. Deren Aufgabe ist es, die Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen zu intensivieren und regionale Kooperationen zu initiieren, wie Jochen Schröder, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis deutlich macht: „Mehr als 350 Kooperationsprojekte zwischen Wirtschaft und Hochschulen wurden bis heute begleitet. Das wollen wir noch weiter intensivieren.“ Dass der überwiegende Teil der Problemstellungen in den Unternehmen mit Unterstützung der heimischen Forschungs- und Hochschullandschaft gelöst werden konnte, unterstreichen Becker und Hagebölling: „Unsere technisch ausgerichteten Hochschulen in Südwestfalen können den Betrieben mit ihrem spezifischen Know-how oft sehr gut weiter helfen. Dort setzen wir mit der Arbeit des Transferverbundes an“.

Und auch in den Hochschulen selbst ist man sich der Tatsache bewusst, dass die vielfältigen Herausforderungen wie die Digitalisierung der Wirtschaft und der stetige Innovationsdruck die südwestfälische Wirtschaft und die Wissensträger der Region enger zusammenrücken lässt. Darüber hinaus spielt das Thema Fachkräftemangel inzwischen eine große Rolle, wie Andreas Becker betont: „Über Kooperationen zwischen Hochschule und Wirtschaft bietet sich die Chance, dass Studierende direkt mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt treten können. Gleichzeitig ermöglicht es den Unternehmen, Fachkräfte für sich zu gewinnen.“

Schwerpunkt bei der Digitalisierung

Bis heute konnten die Technologiescouts Gespräche mit über 500 Unternehmen in der Region führen. Im Verlauf dieser für die Unternehmen kostenlosen Beratungen haben sich über 350 Projektideen ergeben. Mehr als 180 Themen konnten erfolgreich, zum Teil mit Unterstützung öffentlicher Förderung, abgeschlossen werden. „Lag der Fokus vor einiger Zeit noch eher bei der Produktentwicklung oder der Prozessoptimierung, so sind es heute die vielfältigen Herausforderungen der Digitalisierung“, erklärt Becker und ergänzt: „Immer häufiger suchen die Unternehmen Hilfe bei Themen wie App-Entwicklung, Datenanalyse oder Vernetzung der Anlagentechnik.“

Dass gegenseitiges Vertrauen der Beteiligten eine unerlässliche Voraussetzung für die erfolgreiche Realisierung der Projekte ist, wird dabei von allen Seiten immer wieder betont. Selbstverständlich werden die uns anvertrauten Informationen stets absolut vertraulich behandelt“, unterstreicht Dr. Hans-Joachim Hagebölling.

Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung
im Märkischen Kreis mbH
Lindenstraße 45
58762 Altena
Tel.: 02352 9272 13
Fax: 02352 9272 20
Mail: info@gws-mk.de
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Die Träger des Transferverbunds Südwestfalen

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